Fadenalgen bekämpfen


Jeder Gartenteichbesitzer kennt das Problem mit den Fadenalgen… Kaum wird es wieder warm, ist sie da, die grüne Pest, die den Blick auf die Fische versperrt und den Gartenteich aussehen lässt wie eine Kloake und nicht wie ein schönes Biotop.

Um diese Fadenalgen zu bekämpfen, hält der Handel ein großes Sortiment an Mitteln und Mittelchen bereit, die jedoch meistens die berüchtigte chemische Keule sind, die stets mit mehr oder weniger großen Nebenwirkungen auf die übrigen Lebewesen im Teich daher kommen. Dabei kann man seinen Teich auch ohne Chemie algenfrei halten.

Fadenalgen benötigen für ihr Wachstum Licht und Nährstoffe. Beides kann man den Fadenalgen entziehen, ohne allzu großen Einfluss auf die Teichfauna und -Flora zu nehmen.

Wenn Sie noch in der Planungsphase sind, suchen Sie einen schattigen Standort für Ihren Teich. Dieser minimiert die Algenbelastung schon um mindestens 50 Prozent. Doch auch wenn der Teich bereits angelegt ist, kann man durch das Beschatten des Teiches Abhilfe schaffen.

Dies kann man erreichen, indem man zum Beispiel einen flachwurzelnden Busch oder eine kleine Hecke an den Teich pflanzt. Schwimmende Wasserpflanzen erzielen den gleichen Effekt und entziehen der Fadenalge auch gleich die Nährstoffe.

Sie sollten sich für schnell wachsende Wasserpflanzen entscheiden, denn durch das schnelle Wachstum werden dem Wasser wieder Nährstoffe entzogen, die dann nicht mehr den Fadenalgen zur Verfügung stehen. Und es ist einfacher, ein paar Pflanzen aus dem Teich zu fischen, als ein trübes Gewässer wieder klar zu bekommen.

Man sollte auch nicht allzu viele Fische im Teich halten. Eine Begrenzung der natürlichen Vermehrung kann man erreichen, indem man nur männliche oder weibliche Tiere in den Teich einsetzt. Die Menge ist abhängig von der Größe der Fische.

Füttern Sie Ihre Fische auch nur in den angegebenen Mengen. Jedes Gramm zu viel, sackt auf den Boden des Teiches und bietet erstklassigen Nährboden für Fadenalgen.

Bild: Ulrike Linnenbrink_pixelio.de